Hier finden Sie meine aktuellen Nachrichten und Notizen.


20.07.2020 - Stellenangebot Juli 2020

Wir suchen personelle Verstärkung für unser Team.
Unser Spektrum umfasst die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung.

Steuerfachangestellte(r) (m/w/d) - Ihr Aufgabengebiet

- Erstellung von Jahresabschlüssen (handelsrechtlich und steuerrechtlich)

- Erstellung von Steuererklärungen für Privatpersonen und Unternehmen verschiedener Rechtsformen, auch mit Auslandsbezug


Finanzbuchhalter(in) (m/w/d) - Ihr Aufgabengebiet

- Bearbeitung von Lohn- und Finanzbuchhaltungen

- Sicherer Umgang mit MS-Office, DATEV-Kenntnisse und Interesse an Fortbildung sind für Sie selbstverständlich.

- Berufserfahrung und selbstständiges und genaues Arbeiten sind neben gutem Fachwissen für uns wichtig.
 
Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem qualifizierten und kollegialen Team und angenehmen Arbeitsumfeld. Unterstützung bei der Weiterbildung und Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen.

Wir freuen uns auf Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen.

PETER SAUSET
Rechtsanwalt & Steuerberater
Geranienweg 1 - 78661 Dietingen

https://www.sauset.de/archiv/Stellenangebot%20Juli%202020.pdf
23.06.2020 - Umsatzsteuersatzsenkung

Umsatzsteuersatzsenkung

Vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 wird der Regelsteuersatz von 19 % auf 16 % und der ermäßigte Steuersatz von 7 % auf 5 % abgesenkt.
Grundsätzlich gilt: Werden Lieferungen oder sonstige Leistungen nach dem 30.6.2020 und vor dem 1.1.2021 ausgeführt, sind sie mit dem neuen Steuersatz von 16 % bzw. 5 % zu versteuern. Der Zeitpunkt der Rechnungserteilung sowie der Zeitpunkt des Zahlungseingangs beim Unternehmer oder der Zeitpunkt der vertraglichen Vereinbarung spielt keine Rolle.

Hinweis: Eine Lieferung ist ausgeführt, wenn ein Gegenstand vom Unternehmer auf den Abnehmer wechselt und der Abnehmer den Gegenstand zu seiner freien Verfügung verwenden kann (Verschaffung der Verfügungsmacht). Dies gilt auch für Werklieferungen. Wird der Gegenstand befördert oder versendet, gilt die Lieferung mit dem Beginn der Beförderung oder Versendung als ausgeführt.

Eine sonstige Leistung ist ausgeführt, wenn sie vollendet oder beendet ist. Dies gilt auch für Werkleistungen. Bei zeitlich begrenzten Dauerleistungen ist die Leistung mit Beendigung des Vertragsverhältnisses ausgeführt.

Bei Anzahlungen
Werden vor dem Steuersatzwechsel Voraus- oder Abschlagsrechnungen mit dem alten Steuersatz ausgestellt und die Anzahlung vereinnahmt, während die entsprechenden Leistungen aber erst nach dem Steuersatzwechsel erbracht werden, ist die Differenz zwischen altem und neuem Steuersatz bei Leistungsausführung nachträglich zu korrigieren. Die Korrektur ist in dem Voranmeldungszeitraum vorzunehmen, in dem die Lieferung oder sonstige Leistung ausgeführt wird.

Bei Teilleistungen
Werden statt einer Gesamtleistung Teilleistungen erbracht, kommt es darauf an, wann die einzelnen Teilleistungen ausgeführt werden. Teilleistungen sind wirtschaftlich abgrenzbare Teile einheitlicher Leistungen, für die das Entgelt gesondert vereinbart wird. Sie werden anstelle der Gesamtleistung geschuldet und gelten daher mit ihrer Erfüllung als ausgeführt.
Voraussetzung für das Vorliegen einer Teilleistung ist, dass für bestimmte Teile einer wirtschaftlich teilbaren Leistung das Entgelt gesondert vereinbart wird. Die USt entsteht mit Ablauf des jeweiligen Monats.

Hinweis: Werklieferungen oder Teile einer Werklieferung sind ausgeführt, wenn das fertig gestellte (Teil-)Werk vom Erwerber abgenommen wurde. Das bedeutet, dass der 16%ige Steuersatz nur angewendet werden kann, solange das (Teil-)Werk vor dem 1.1.2021 tatsächlich abgenommen wird.
Wird das (Teil-)Werk nach dem 31.12.2020 abgenommen, gilt der 19%ige Steuersatz.

Bei Dauerleistungen
z. B. Vermietungen
Dauerleistungen werden im Falle einer sonstigen Leistung an dem Tag, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet, ausgeführt; bei wiederkehrenden Lieferungen – ausgenommen Lieferungen von elektrischem Strom, Gas, Wärme und Wasser – am Tag jeder einzelnen Lieferung. Verträge über Dauerleistungen, die als Rechnung anzusehen sind, sollten an den abgesenkten Steuersatz angepasst werden, damit die Preisminderung an den Kunden weitergegeben werden kann.

Rechnungsstellung
Kann der Unternehmer erkennen, dass eine Leistung mit 16 % bzw. 5 % zu versteuern ist, kann er in einer vor dem 1.7.2020 ausgestellten Anzahlungsrechnung bereits den geringeren Steuersatz von 16 % bzw. 5 % angeben. Wird die Umsatzsteuer in vor dem Steuersatzwechsel ausgestellten Anzahlungsrechnungen dennoch mit dem alten Steuersatz ausgewiesen, sind diese Rechnungen grundsätzlich zu berichtigen, außer es wird eine Schlussrechnung erteilt.
Bei einer Vorausrechnung ist die Umsatzsteuer bereits in Höhe des neuen Steuersatzes auszuweisen, und bei einer Rechnung für eine vor dem Steuersatzwechsel erbrachten Leistung ist auch bei nachträglicher Rechnungsstellung der alte Steuersatz anzugeben.

WICHIG: Wird in einer Rechnung die Steuer mit 19 % bzw. 7 % ausgewiesen, obwohl die Leistung dem abgesenkten Steuersatz von 16 % bzw. 5 % unterliegt, schuldet der Unternehmer die zu Unrecht überhöht ausgewiesene Steuer nach § 14c Abs. 1 UStG.
Dies hat auch Auswirkungen für den Vorsteuerabzug, denn dieser darf nur in Höhe der gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer in Abzug gebracht werden
05.06.2020 - Corona Konjunkturpaket - Ein Ueberblick ueber die wichtigsten Regelungen

1. Unternehmen werden unter bestimmten Voraussetzungen Überbrückungshilfen gewährt.

2. Die Mehrwertsteuer wird von 19 auf 16 Prozent bzw. von sieben auf fünf Prozent gesenkt - befristet für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020.

3. Die Sozialversicherungsbeiträge sollen bei maximal 40 Prozent stabilisiert werden.

4. Die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer wird auf den 26. des Folgemonats verschoben.

5. Der Verlustrücktrag wird für 2020 und 2021 auf fünf Millionen bzw. bei Zusammenveranlagung zehn Millionen Euro erweitert und schon in der Steuererklärung für 2019 nutzbar gemacht.

6. Die degressive AfA für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird um den Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA erhöht, maximal auf 25 Prozent für die Steuerjahre 2020 und 2021.

7. Die Körperschaftsteuer wird modernisiert. Es wird unter anderem ein Optionsmodell für Personengesellschaften eingeführt und der Ermäßigungsfaktor bei Einkünften aus Gewerbe-Betrieben auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrages angehoben.

8. Insolvenz: Im Bereich der Unternehmensinsolvenzen soll ein vorinsolvenzliches Restrukturierungsverfahren eingeführt werden. Natürliche Personen sollen sich innerhalb von drei Jahren entschulden können

9. Kurzarbeitergeld: Dazu wird es eine Neuregelung im September geben.

10. Der Kinderbonus von 300 Euro pro Kind wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet.

11. Der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende wird von 1.908 auf 4.000 Euro erhöht.

12. KMU: Betriebe mit Auszubildenden sollen gefördert werden, etwa durch eine Prämie für Ausbildungsverträge.

13. Die PKW–Steuer wird stärker an CO2-Emissionen ausgerichtet, Elektrofahrzeuge werden stärker gefördert.

14. Es soll eine erweiterte Abschreibung für digitale Wirtschaftsgüter geben.

Bitte beachten Sie hierzu auch unsere aktuelle Sonderinfo:

https://sauset.de/archiv/Konjunktur-%20und%20Krisenbewaeltigungspaket.pdf
05.06.2020 - Corona-Konjunkturpaket

Der Koalitionsausschuss hat am 3.6.2020 in einem 57 Punkte umfassenden Eckpunktepapier das Ergebnis der Verhandlungen zu einem Konjunkturprogramm, das die Auswirkungen der Corona-Pandemie überwinden und Investitionsanreize fördern soll, bekannt gegeben.

Damit will die Bundesregierung die Konjunktur wieder ankurbeln, Arbeitsplätze erhalten und die Wirtschaftskraft Deutschlands stärken, Die im weiteren Verlauf auftretenden wirtschaftlichen und sozialen Härten sollen abgefedert, Unternehmen, Länder und Kommunen gestärkt und junge Menschen und Familien unterstützt werden.

Bitte beachten Sie hierzu unsere Sonderinfo:

https://sauset.de/archiv/Konjunktur-%20und%20Krisenbewaeltigungspaket.pdf
09.03.2020 - Sonderinformation Forderungsausfall im Privatvermoegen ab 2020

Bitte beachten Sie unsere Sonderinformation „Steuerlicher Ansatz bei Ausfall einer Forderung im Privatvermögen“

Sie finden diese unter Service -> Archiv -> Sonderinfo Forderungsausfall PV ab 2020

https://www.sauset.de/archiv/Sonderinfo%20Forderungsausfall%20PV%20ab%202020.pdf